Abendgebet "Christentum und Gerechtigkeit" Ruprechtskirche, 03.10.2002
- Lied: "Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn" (DweSs 425)
- Wir sprechen gemeinsam das Eröffnungsgebet
- Begrüßung, Einführung in das Thema
- Entzünden der Osterkerze
- Lichthymnus, als Kehrvers "Ubi caritas" (Taizé)
- Psalm 85
- Lesung: Mt 5,1-12 (Seligpreisungen)
- Stille
- Freie Fürbitten, als Antwortruf "Kyrie 10" (Taizé)
- Vater unser
- Friedensgruß
"Kein Friede ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Vergebung"
Unter dieses Motto stellte Papst Johannes Paul II. seine Botschaft zum Weltfriedenstag 2002.
Er griff damit einen Gedanken von Carl Friedrich von Weizsäcker auf,
der 1985 auf dem evangelischen Kirchentag in Düsseldorf die Einberufung einer Weltversammlung der Christen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung proklamierte: "Kein Friede ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Frieden".
Jedoch schon der Prophet Jesaja sagt es kurz und prägnant:
"Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein" (Jes 32,17).
Wenn wir einander jetzt den Frieden wünschen, sollen wir uns bewusst sein,
wie eng Friede und Gerechtigkeit miteinander verknüpft sind.
- Lied: "Selig seid ihr" (DweSs )
- Segen
Geht und tragt Verantwortung
für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Einheit.
Geht und steht ein in Wort und Tat
für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Einheit.
Geht und begegnet dem einen Gott,
wenn ihr versucht Menscvh zu sein
für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Einheit.
Es segne uns Gott, unser Vater,
der Sohn und heilige Geist.
Amen
- Lied: "Herr, mache mich zum Werkzeug" (DweSs 458)
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