Abendgebet "Gericht und Heil" Ruprechtskirche, 06.05.2004

  • Begrüßung: Daniel
  • Lied: "Wie ein Fest nach langer Trauer" Text: Jürgen Werth. Musik: Johannes Nitsch
  • Wir sprechen gemeinsam das Eröffnungsgebet
  • Einführung zur Lesung: Antonia
  • Du aber, Menschensohn, sag zum Haus Israel: Ihr behauptet: Unsere Vergehen und unsere Sünden lasten auf uns, wir siechen ihretwegen dahin. Wie sollen wir da am Leben bleiben?
    Sag zu ihnen: So wahr ich lebe, ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um auf euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?

    Ez 33, 10-11
  • Kehrvers: "Hören wir (Ps 85)"
  • Frauen: Einst hast du, Herr, dein Land begnadet und Jakobs Unglück gewendet,
    Männer: hast deinem Volk die Schuld vergeben, all seine Sünden zugedeckt,
    Frauen: hast zurückgezogen deinen ganzen Grimm und deinen glühenden Zorn gedämpft.

    Frauen: Gott, unser Retter, richte uns wieder auf, lass von deinem Unmut gegen uns ab!
    Männer: Willst du uns ewig zürnen, soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?
    Frauen: Willst du uns nicht wieder beleben, sodass dein Volk sich an dir freuen kann?

    Frauen: Erweise uns, Herr, deine Huld und gewähre uns dein Heil!
    Männer: Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
    Frauen: Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

    Frauen: Es begegnen einander Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
    Männer: Treue sprosst aus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
    Frauen: Auch spendet der Herr dann Segen und unser Land gibt seinen Ertrag.
    Alle: Gerechtigkeit geht vor ihm her und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

    Psalm 85
  • Friedensgruß: Christoph
  • Entzünden der Osterkerze
  • Darum sag zum Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht euretwegen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr bei den Völkern entweiht habt, wohin ihr auch gekommen seid. Meinen großen, bei den Völkern entweihten Namen, den ihr mitten unter ihnen entweiht habt, werde ich wieder heiligen. Und die Völker werden erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich mich an euch vor ihren Augen als heilig erweise. Ich hole euch heraus aus den Völkern, ich sammle euch aus allen Ländern und bringe euch in euer Land. Ich gieße reines Wasser über euch aus, dann werdet ihr rein. Ich reinige euch von aller Unreinheit und von allen euren Götzen. Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und auf meine Gebote achtet und sie erfüllt. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gab. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.

    Ez 36, 22-28
  • Stille
  • Lied: Schaffe in mit Gott ein reines Herz (DweSs 335)
  • Freie Fürbitten: Georg
  • Vater unser
  • Segen: Daniel

  • Lied: "Now is the time"